Woher kommt Hämophilie

Woher kommt Hämophilie

Woher kommt Hämophilie?


Vererbung und Schweregrad der Hämophilie

 

•    Das Gen für die Gerinnungsfaktoren VIII und IX  liegt auf dem X-Chromosom1

•    Männer haben nur ein X-Chromosom, Frauen haben zwei.

•    Wenn bei einem Mann eine Veränderung auf dem X-Chromosom erfolgt, kann dies nicht wie bei Frauen, durch ein weiteres X-Chromosom ausgeglichen werden.

•    Bei der Hämophilie spricht man von einer X-Chromosomalen rezessiven Erbkrankheit. 1

•    Frauen sind meist nur Überträgerinnen (Konduktorinnen) der veränderten Erbinformation und haben dieses Gen von einem ihrer Eltern geerbt. 2

 


Fall A:

Hämophilie Bluterkrankheit Fall A - Sobi Österreich seltene Erkrankungen

Der Vater leidet an Hämophilie, die Mutter ist gesund. Alle Söhne dieser Familie sind gesund, da sie eines der gesunden Gene der Mutter erhalten. Alle Töchter sind Konduktorinnen, da alle von ihrem Vater das veränderte Gen erben.

 


Fall B:

Hämophilie Bluterkrankheit Fall B - Sobi Österreich seltene Erkrankungen

Der Vater ist gesund, die Mutter ist Konduktorin. Die Söhne haben ein 50 prozentiges Risiko, an Hämophilie zu erkranken, da sie mit 50 prozentiger Wahrscheinlichkeit das defekte Gen der Mutter erben. Aus dem gleichen Grund liegt die Wahrscheinlichkeit bei 50%, dass eine Tochter Konduktorin wird.

 


Fall C:

Hämophilie Bluterkrankheit Fall C - Sobi Österreich seltene Erkrankungen

Beide Elternteile sind gesund. Durch eine Spontanmutation entwickelt dennoch ein Sohn eine Hämophilie.

 


Fall D:

Hämophilie Bluterkrankheit Fall D - Sobi Österreich seltene Erkrankungen

Der Vater leidet an Hämophilie, die Mutter ist Konduktorin. Die Töchter erkranken an Hämophilie oder werden Überträgerinnen. Die Söhne haben ein 50 prozentiges Hämophilie-Risiko.


Der Schweregrad:

https://sobi-deutschland.de/sites/sobi-deutschland.de/files/2018-05/csm_erbgang_a_b0fa1d3887.png

Hämophilie kann man in drei Schweregrade einteilen:

  1. schwer

  2. mittelschwer

  3. mild

 

Der Schweregrad steht meistens im Zusammenhang mit dem prozentualen Anteil an Gerinnungs-faktor im Blut.

Schwere Hämophilie: Die Faktoraktivität im Blut beträgt weniger als 1 % der normalen Faktoraktivität.

Mittelschwere Hämophilie: Die Faktoraktivität im Blut beträgt zwischen 1 - 5 % der normalen Faktoraktivität.

Milde Hämophilie: Die Faktoraktivität im Blut beträgt zwischen 5 - 40 % der normalen Faktoraktivität

 

Quellenangaben: Hämophilie

Woher kommt Hämophilie

Woher kommt Hämophilie?


Vererbung und Schweregrad der Hämophilie

 

•    Das Gen für die Gerinnungsfaktoren VIII und IX  liegt auf dem X-Chromosom1

•    Männer haben nur ein X-Chromosom, Frauen haben zwei.

•    Wenn bei einem Mann eine Veränderung auf dem X-Chromosom erfolgt, kann dies nicht wie bei Frauen, durch ein weiteres X-Chromosom ausgeglichen werden.

•    Bei der Hämophilie spricht man von einer X-Chromosomalen rezessiven Erbkrankheit. 1

•    Frauen sind meist nur Überträgerinnen (Konduktorinnen) der veränderten Erbinformation und haben dieses Gen von einem ihrer Eltern geerbt. 2

 


Fall A:

Hämophilie Bluterkrankheit Fall A - Sobi Österreich seltene Erkrankungen

Der Vater leidet an Hämophilie, die Mutter ist gesund. Alle Söhne dieser Familie sind gesund, da sie eines der gesunden Gene der Mutter erhalten. Alle Töchter sind Konduktorinnen, da alle von ihrem Vater das veränderte Gen erben.

 


Fall B:

Hämophilie Bluterkrankheit Fall B - Sobi Österreich seltene Erkrankungen

Der Vater ist gesund, die Mutter ist Konduktorin. Die Söhne haben ein 50 prozentiges Risiko, an Hämophilie zu erkranken, da sie mit 50 prozentiger Wahrscheinlichkeit das defekte Gen der Mutter erben. Aus dem gleichen Grund liegt die Wahrscheinlichkeit bei 50%, dass eine Tochter Konduktorin wird.

 


Fall C:

Hämophilie Bluterkrankheit Fall C - Sobi Österreich seltene Erkrankungen

Beide Elternteile sind gesund. Durch eine Spontanmutation entwickelt dennoch ein Sohn eine Hämophilie.

 


Fall D:

Hämophilie Bluterkrankheit Fall D - Sobi Österreich seltene Erkrankungen

Der Vater leidet an Hämophilie, die Mutter ist Konduktorin. Die Töchter erkranken an Hämophilie oder werden Überträgerinnen. Die Söhne haben ein 50 prozentiges Hämophilie-Risiko.


Der Schweregrad:

https://sobi-deutschland.de/sites/sobi-deutschland.de/files/2018-05/csm_erbgang_a_b0fa1d3887.png

Hämophilie kann man in drei Schweregrade einteilen:

  1. schwer

  2. mittelschwer

  3. mild

 

Der Schweregrad steht meistens im Zusammenhang mit dem prozentualen Anteil an Gerinnungs-faktor im Blut.

Schwere Hämophilie: Die Faktoraktivität im Blut beträgt weniger als 1 % der normalen Faktoraktivität.

Mittelschwere Hämophilie: Die Faktoraktivität im Blut beträgt zwischen 1 - 5 % der normalen Faktoraktivität.

Milde Hämophilie: Die Faktoraktivität im Blut beträgt zwischen 5 - 40 % der normalen Faktoraktivität

 

Quellenangaben: Hämophilie